Nina liegt nicht in diesem Grab

Ein Gedenkort ohne Sarg und Urne - Ursula Richard und Lisa Freund im Gespräch

Was tun, wenn der letzte Abschied von einem Menschen, den wir lieben und wertschätzen, nicht möglich ist? Ein Tod im Ausland durch ein Unglück, die Bestattung eines Angehörigen findet an einem für uns unerreichbaren oder nicht auffindbaren Ort statt… Wir können nicht Abschied nehmen. Wohin mit der Trauer? Nicht nur seit Corona ist das ein Thema. Zwei Freundinnen haben auf einem Friedhof einen Platz gefunden, an dem Sie sich an eine geliebte Verstorbene erinnern, zusammen, alleine, mit einem Ritual oder ohne. Das bringt uns auf die Idee, über neue, unkonventionelle Orte des Gedenkens nachzudenken, an denen wir uns Zeit zum erinnern, trauern nehmen. Was gibt es schon? Welche Orte können wir neu erschaffen?

Lisa Freund
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Eine Antwort

  1. Gabi Völkel sagt:

    Danke für diesen Beitrag, ich fände die Idee auch gut, einen Ort des Erinnerns einzurichten. Aber der Ort kann ja auch z.B. im Wald sein, wo man z.B. früher mit dem Freund/ Mutter/ Kind etc. spazieren war oder in den Bergen….
    Lieben Gruß und noch einen schönen 2. Weihnachtstag
    Gabriele Völkel

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